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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 11. August 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-08-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1132-8.

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Samstag, 11. 8. 1923

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Samstag, 11. August 1923

11/8 B.-B. Die tiefen Morgenmelancholien;― das schwermütig traumhafte meiner Situation. Die Sehnsucht nach O.,― als wäre sie nie ferner als wenn ich ihr nah.―

Vm. Kapellmeister Hertz Frau begegnet (von Strakosch her bekannt (geborne Wienerin)) über die entsetzlichen Zustände. Ich begleitete sie ins Hotel Stephanie (wo sie für ihr Zimmer 50 Mill. Mark täglich zahlen) saß mit ihr und Hertz eine Weile auf ihrer Veranda.― Dann in den Wald, C.

Oben gegessen. Nachher photogr. uns Olga.―

Nm. am Verf.―

Zum Thee bei Bankier Herrmann mit O. und den Kindern.― Komische Provinzfamilie. Jovial eitler Vater, gutmütige Mutter. Die Tochter sang schlecht, der Sohn spielte ebenso Cello.―

Oben genachtm. Nachher Dr. Osborne (Arzt) und Frau (Photographin).