Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 8. Februar 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-02-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-11E6-D.
8/2 Vm. in der „Vita“. Generaldirector Szücs. Er erbat meine Mitwirkung als liter. Beirath mit jährl. Fixum von 50 Millionen; jede weitre Arbeit würde natürlich extra bezahlt. Dr. Brandt, Director Reschauer.― Über die Sache Liebelei ― Nordisk F.
Rosenthal telef. daß Moissi sehr gern das Zwischenspiel spielen wird.―
Begegnung mit Hugo (und Gerty) in der Stadt; er möchte mein neues Stück vorgelesen haben.―
Nm. am Verf.―
Dora M. bei mir; Hugo spräche so besonders warm von mir, bedaure nur „daß man so schwer an mich herankomme“. Seine (und ihre Doras) Abneigung gegen Cas. Heimfahrt.―
Z. N. bei Paula Schmidl’s; mit Dora (die morgen abreist); Hansi und ihrem Mann, Jakob und Julie.
― Begann Brandes’ Voltaire zu lesen.―
Dora versteht nicht, wie ich „alles in meinem Leben“ unterbringe.― Es ist auch in der That eine überfüllte, und doch nicht ausgefüllte Existenz.―