25/4 Traum neulich von O.,― u. a. daß sie irgendwo an einem Tisch sitzend mir unwillig die linke Hand entgegenstreckt.
Träume heute u. a.; eine Art Bühnenvarieté ― ein Chor von 6 Personen steht vorn („Sechs Personen suchen einen Autor …“);― rechts als zweite Olga,― sehr dick und ordinär aussehend, Rücken stark decolletirt; neben ihr Ecke, Wilh. Grosz ― in Costume eines Torero;― (ich sehe sie im Traum zum ersten Male zusammen) („O Spanien!“ ―) (die Figur der Choristin in meiner neuen Novelle) ― sie wirft sich auf die Kniee (in ihrer Rolle) und fängt laut zu singen an ― Heini, neben mir, sagt: Wie dick die Mutter geworden ist! (Gestrige Bemerkung der Frau Kaschenreuther über O., nach C. P.) ―
Vm. bei der Hofrätin.― Allerlei französ. Übersetzungangelegenheiten, sowie persönliches von Géraldy.― Gab ihr die von C. P. übersetzten Gedichte.―
Bei V. L.; die vielfach verstimmt ist, u. a. auch wegen der finanz. Schwierigkeiten ihres Bankbruders.
Las „Je t’aime“ von Sacha Guitry.―
Major Michel bei mir; wünscht meine Intervention bei Frau Schmutzer wegen der durch ihres Vaters Tod freigewordnen Wohnung.―
Im Rmdth.; mit C. P. bei „Je t’aime“. Elisabeth Bergner entzückend.
― Mit C. P. im Münchner Hof genachtm.―
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Spiel im Morgengrauen, Typoskript
Aufführung von Je t'aime, 25.4.1924
Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 1924-04-25
Samuel Fischer, Leo Greiner an Arthur Schnitzler, 1924-04-25
Samuel Fischer, Regina Rosenbaum an Arthur Schnitzler, 1924-04-25
Arthur Schnitzler an Arnold Pressburger, 25.4.1924
Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.
Traum vom 25. April 1924
Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)