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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 3. Mai 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-05-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-123B-E.

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Chronik

Samstag, 3. 5. 1924

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 3. Mai 1924

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 3. Mai 1924

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Samstag, 3. Mai 1924

3/5 Vm. dictirt, sowie 4. und 5. Akt Bea. corrigirt, vielmehr gestrichen. Beinah Widerwillen gegen das Stück. Es ist im wesentlichen epigonal; mit dichterischen Zügen. Wie wenig weit war ich eigentlich mit beinah vierzig Jahren! (Gut, dass ich mit achtzig kaum mehr Anlass zu solchem Rückblick haben werde.) Wohl steckt in dieser Antipathie etwas nervöses.― Das charakteristischeste an dem Stück die Ungleichmäßigkeit. Schwache ja schlechte Verse neben (nicht allzu vielen) schönen;― eigentümlicher Einfall und zum Theil läppische, shakespearisirende und triviale Episodik.

― Nm. allerlei unverwendetes aus „Weg ins freie“ durchgelesen (wegen Beitrag für „Menorah“) ― An „Bez.“.

Im Kino („verdammte Stadt“).―