Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 8. Mai 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-05-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1240-7.
8/5 Früh Frl. Gabr. Viola v. Schlesinger (die mir begabte (Mscrpt.) Novellen und Gedichte gesandt); nicht mehr junges Mädchen ― trotz des Namens wirkend (oder ist) aus oesterr. Offiziersfamilie. Sympathisch.―
Dictirt Bez.; „Else“ weiter.― Briefe.―
Nm. Tgb. 16 weiter.
Dir. Arist. Blank, Bankdirector aus Bukarest; bringt mir ein französ. geschriebenes Stück „Don Juan“ zur Beurtheilung. Neulich von dem Antisemitengesindel in Bukarest, anlässlich eines Volkswirtsch. Vortrags fast umgebracht worden.― Er war mir recht interessant.
― Mit C. P. Rmdth. Debet und Credit (Heini spielte den Bräutigam sehr anständig), Frl. Julie mit der Bergner, die im Anfang außerordentlich später excedirte.―
Mit C. P. Münchner Hof gen.―