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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 16. Juni 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-06-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1267-C.

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Chronik

Montag, 16. 6. 1924

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 16. Juni 1924

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 16. Juni 1924

16/6 Traum, es sei Krieg; irgendwie die Frauen betheiligt, auch meine, die übrigens niemandem gleich sieht, ein schwarzes kleines Wesen;― Gefahr, die Stadt belagert, ich, auf dem Bett sitzend, mühe mich vergeblich, meine Toilette zu beenden, mich an der Flucht zu betheiligen; es gibt für die Frauen keine Rettung;― höre irgend ein Heulen (mein Ohrengeräusch),― leere, aber irgendwie fluchtschwangre Straßen, all dies ganz vag, erwache schreiend.

Dict. Bezahlt vorläufig zu Ende;― und tabellarisches.

Nachm. ziemlich vertrödelt ―

C. P., nachtmahlt (zum ersten Mal) bei mir. Anfangs Steifigkeit der Kinder und Befangenheit ihrerseits; nachher wurde es gemütlicher; Heini spielt Ravel, Strauss (Richard) und Korngold.―

― Las gestern den Einakter Cl. P.; der immerhin bis auf den Schluss möglich ist.― Sie bringt wieder einige Gedichtübersetzungen aus Toi et moi (Géraldy).―