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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 23. Juli 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-07-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-128C-2.

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Chronik

Mittwoch, 23. 7. 1924

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 23.7.1924

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Mittwoch, 23. Juli 1924

23/7 Brief an Arthur Kfm., der mir neulich aus Würting geschrieben, wo er im Schloss des Brn. Gutmann wohnt, der in 3. oder 4. Ehe mit Bettina Bauers Schwester verheiratet ist.

― Bei Hajek zu Tisch. Über seine Klinik (heute eine der schönsten der Welt), seine Stellung als erster Laryngolog; seine bezwingende Haltung gegenüber den Assistenten.―

Nm., wie so oft, und steigend in der letzten Zeit, besondre physische und psych. Unruhe.―

Den Eins. Weg in der Bassermann Altmann Bearbeitung angesehn (genauer).

Z. N. Herterich; Brahm (des unvergesslichen Otto Neffe) und Geyling; der erste als Regisseur, der andre als Decorateur des „Verführers“. Besetzung, Inszenirung etc. besprochen. Stellten alles so ziemlich fest, ließen den „Max“ offen.―

Brahm recht sympathisch, klug, auch nicht ohne Humor; aber nicht recht sicher, und nicht original.― Geyling wirkt wie ein pens. oesterr. Offizier (war auch im Krieg Artillerie Hauptmann).