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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 8. August 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-08-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-129C-0.

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Chronik

Freitag, 8. 8. 1924

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Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
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Freitag, 8. August 1924

8/8 Celerina.― Vm. nach Zuoz. Heini an der Bahn. Er ist schon 14 Tage da. Hinauf „Kurhaus Kastell“. Olga, Lili (ist vor 3 Tagen mit Salzens voraus gefahren). Franz Mijnssen. Kleine Promenade mit Heini und Mijnssen. Siroccal, leichtes Übelbefinden.

Nach dem Lunch in der Halle mit Frau Koppel und ihrer 14j. Tochter (neueste Freundin O.);― sympathisch, klug, gebildet; es entwickelte sich gleich ein recht angeregtes Gespräch. (Auch Mijnssen am Tisch.)

― Kleiner Spaziergang mit Mijnssen.―

Marianne Pollaczek und Liesl kommen aus Pontresina;― wieder hinab, mit ihnen und von Mijnssen und Heini geleitet. Hagel und Regen an der Bahn. Rückfahrt mit Poll.s.―

Nach dem Souper in der Hall mit Fuhrmann (bei dem ich in Brünn ass) und seiner Frau.― Beschließe nicht nach Zuoz zu übersiedeln, sondern in Cel. zu bleiben; das Hotel und die Gegend weit sympathischer.―