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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 9. Oktober 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-10-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-12DA-A.

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Chronik

Donnerstag, 9. 10. 1924

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Gedruckte Briefwechsel

Raoul Auernheimer an Arthur Schnitzler, 9.10.1924

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

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Donnerstag, 9. Oktober 1924

9/10 Herzschmerzen;― durch die „häusliche“ Stimmung.― O. ist bettlägerig;― ihre Un-, ihre Nie-Zufriedenheit;― zieht wie ein Nebel durchs Haus.― Dieser „Versuch“ wäre gründlich mißglückt.―

Schlechte Probe; Aerger mit Brahm. Nach Haus. O. aegrirt, da sie hört, es sei doch oeffentl. Generalprobe und ich ihre Idee, sie zu besuchen, mit Abneigung behandle. Ob sie denn dort alle Leute treffen wolle, die etc. Sie sagt „die Leute wundern sich überhaupt …“, meint damit, dass ich sie nicht in die Première mitnehme, kurz, dass ich mich nicht einfach verhalte „als wäre nichts geschehn“.― (Weil es ihr jetzt so „bequem“ wäre.) ― Ich gehe, krank vor Aerger. Zu spät zur Probe.―

Abd. Kolap; dictirt. Herz- und Kopfweh. K. nachtm. da.

Bei O. oben;― (sie beschäftigt sich nun, Gerty R. zu saniren, lädt fast unbekannte Leute zu sich; wie Frl. v. Sieghart).―

Lili bleibt noch bei ihr;― ich spüre, allein in meinem Zimmer, die Hoffnungslosigkeit des Falls.