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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 13. Dezember 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-12-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-131B-1.

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Chronik

Samstag, 13. 12. 1924

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Schnitzler – S. Fischer
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Samstag, 13. Dezember 1924

13/12 Dict. Briefe.―

(Frau Eisenmenger schreibt über Dr. Stern, zweiter Adv. Seltzer höchst missliches ― und über Seltzer gar.― Dir. Robert (Berlin Eins. Weg) zahlt nicht, antwortet nicht;― Brief an Justizr. Rosenberger,― der zu Schiedsgericht räth, während ich Unterschlagungsklage wünsche.―)

Brief von Georg Brandes ― der 82j. schreibt wie vor 20–30 Jahren;― über Kom. der Verf.; Else;― seine Arbeit ― jetzt einen Jesus (dessen Existenz er bestreitet).― Zugleich langt sein Jul. Caesar bei mir ein ― der nach Br.s Brief offenbar unautor. übersetzt und nicht bezahlt ist.

Nm. Aphor. (für N. Fr. Pr.).

― Z. N. Karen Stampe mit Tochter Ellis; Frau Marianne Pollaczek mit Liesl und Franz;― Bettina (aus Berlin zurück). Karen St. erzählte sehr komisches von Sommeraufenthalten;― Bettina auffallend still;― will nach Berlin übersiedeln … Und ich denke, auch Heini wird dort bleiben.― Später tanzte Ellis und ich begleitete. Man ging etwas zu spät.