Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 17. Februar 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-02-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-135D-7.
17/2 Vm. bei Gisa.
Zu Tisch in der französ. Gesandtschaft. Der neue Gesandte Beaumarchais und seine Frau sympathisch. Hugo, Dunan, Prof. Küchler und ein Lector der franz. Sprache;― sowie Benedikt, der mich nach Hause brachte; wir sprachen noch vor dem Thor lang über Politik, Zeit, Exhibitionismus, Ungarn, Zenker, Wedekind u. a.
Gegen Abend Dr. Menger, der mir von seinen mathem. Arbeiten erzählt, nach Amsterdam zu Prof. Brouwer geht.― Ich las ihm das „Diagramm“ vor; er nannte es „eine Theorie der Menschenkenntnis“.―
Z. N. bei Zsolnay’s. Salten las aus seinem Palaestinabuch (Mscrpt.) einige Capitel vor.―