Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 16. September 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-09-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1430-7.
16/9 Florenz.― Mit O. und Lili S. Croce.― O.’s kunsthistorische Großartigkeit machte mich ein wenig nervös.― Accademia delle arti.― Uffizien.― (Erinnerungen 1914;― Stephi.)
Bei Doney zu Mittag; auch K.s.―
Später am Nachm. alle Certosa (1914;― mit Ergas’). Meine Stimmung beeinflußt, durch die dauernde nicht eben gutartige Verstimmung O.s.― V. L.s Bemerkung trifft das richtige: ich könne es nicht vertragen, dass es O. nicht ganz gut gehe.― Dies müßte doch wohl das Kriterium für „Liebe“ ― sein? (Mit welcher Gleichgiltigkeit denk ich z. B. jetzt C. P.s, die gewiss aufs tiefste gekränkt ―)
― Nachtm. im Hotel.― Bahn;― Frau K. und Tochter reisen ab.―