Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 21. September 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-09-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1435-2.
21/9 Ankunft Wien 8 Uhr.― Meines Hauses froh ―
Kolap;― dictirt „Weiher“.― Von C. P. allerlei kleine Geschenke; (eine Schuhstütze zum Schnüren, Kirschenmarmelade, Worcestersauce); von H. K. schöne Rosen.―
Nm. allerlei geordnet und gelesen. (Kritiken W. L. ― Volksth. 4/9 etc.) ―
C. P. kam; in übelster Stimmung: Wohnungsschwierigkeit, Mißhelligkeiten mit den Söhnen;― und besonders meine Reise mit O. (und Lili). Sie äußert unbeherrschtes über O. besonders (über Alma auch);― macht mir meine Rücksichtslosigkeit, meinen Egoismus etc. zum Vorwurf;― es kommt auf Frau B. B. die Rede, die am 29. eintrifft, auf V. L.;― und ich erkläre wieder, dass ich mich in meiner Freiheit absolut nicht beschränken lasse;― sie will keinen Winter mehr wie den vorigen u. s. w.;― es war beinahe das Ende;― eine sehr prekäre Versöhnung folgte;― wir nachtm. in der Restaur. des Türkenschanzparks; und ich begleite sie zur Pension.―