Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 17. Oktober 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-10-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-144F-6.
17/10 Berlin.― Zu Hans Jacob. Er hats nicht leicht. Sein gestriger Zusammenstoss mit einem antisemitischen Lümmel, den er ohrfeigte.― Seine Arbeiten; Übersetzungen etc.― Seine Frau (wird zur Operette gehn).―
Mit Heini Esplanade.― Er hatte Weiher 2mal gelesen;― wir besprachen Möglichkeiten bei Jessner. Hatte Freude an Heinis Klugheit.― Über „Josef“ und meine Pläne.―
Nm. „Schwestern“ gelesen, wegen Barnowsky ―
Schauspielhaus. Hannibal Première. In Jessners Loge mit seiner Frau. Er sehr liebenswürdig.― Großer Inszenirungserfolg und Krauss-Erfolg. Eigentlich altes Burgtheater; Pathos, Geschrei und Ausstattung. Und wozu das Stück!―
Paul Goldmann und Tochter (will zur Bühne), Kerr und Frau.― Dr. Arthur Wolff etc.―
Mit Heini Espl. genachtm.―