Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 28. Oktober 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-10-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-145A-9.
28/10 Vm. Sanatorium ― Prof. Wiesel.―
Wieder ins Sanator.― Olga.― Dritte Röntgen Untersuchung. Alles in Ordnung.―
Olga speist bei mir.― Nachher wirft sie mir Lieblosigkeit vor; sei wie ein „Eisberg“; fremd,― befangen etc.― Sie mußte zum Zahnarzt, so war (vielleicht zum Glück) keine Zeit zur Erwiderung. ― Jedenfalls wirkte es auf meine Stimmung tausendfach stärker nach, als wenn mir C. P. meine „Härte und Kälte“ vorwirft.―
― Weiter gefeilt an Badner Novelle ―
Zu Lili ins Sanat.
Mit H. K. im herbstlichen Türkenschanzpark spazieren.
Ins Sanator. 9; Lili war mit O. fortgegangen. Verstimmte mich mit jener Unverhältnismäßigkeit, die alle meine Gefühlsbeziehungen zu O. und äußern Umstände in dieser Hinsicht charakterisirt.―