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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 9. Dezember 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-12-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1484-8.

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Chronik

Mittwoch, 9. 12. 1925

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 9. Dezember 1925

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 9. Dezember 1925

9/12 Rief Herterich an, der noch immer nichts hatte hören lassen, und verlangte das Mscrpt.― Er stammelte beinah.― Auch er zweifellos unsicher im Urtheil und zu feig sich zu bekennen, selbst wenns ihm gefiele.― Und Jessner überhaupt kein Wort.― Bei aller Abgestumpftheit;― es graust mich erheblich. (Dabei ist man der „anerkannte“ „repraesentative“ Dichter von Oesterreich ― nebstbei „weltberühmt ―“ ― Und es handelt sich um den „Gang zum Weiher“.)

― Stadt;― Seefahrtprospekte.―

Zu Ferry K., V. L.s Bruder, der in Sorgen um V. L., die nicht unbegründet.― Wir verblieben, dass zuerst er, dann ich mit Rob. sprechen werden. Das nächste und nöthigste: eine andre Wohnung.―

Nm. mit aphor. beschäftigt.

Abd. C. P. bei mir.

Ein Traum heut nachts; von einer günstigen innern Einstellung zu O.;― erinnerlich nur, dass im Nebenzimmer Gr. Clavier spielte, was sie ihm quasi wegen der Störung für mich verwies;― er verbarg sich quasi vor mir, was ich lächerlich fand.―