Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 14. Mai 1926, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1926-05-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1520-8.
14/5 Berlin. Träume; von Polgar, Eisenbahnzug; freue mich, ihn persönlich kennen zu lernen, sage ihm, dass Lili seine Sachen liebt (Deutung: dass ich gestern Hubermann sprach, ihm sagte, Lili wäre bei allen seinen Concerten gewesen;― ferner wirkliche Sympathie Lilis für Polgars Schriften);― Wartezimmer von Papa ― (ganz anders),― auch er sichtbar, sich die Hände waschend;― äußere mich mit Unbehagen über meine complicirten Beziehungen;― V. L. am Tisch (mit andern?) schweigt absichtlich.
Im Verlag Fischer: er, sein Schwiegersohn Dr. Bermann; Maril, Eipper. Traumnovelle erschienen; erfolgreicher Einsatz.― Über meine Reise.― Theaterverhältnisse.―
― Zu Dora. Mit ihr spazieren; das Haus besichtigt, Hubertusallee, das sie demnächst beziehen; von Arbeitern erfüllt. Schön gelegen und praktisch.―
Bei M.s gegessen. Mit Dora über meine Angelegenheiten.―
Heini bei mir im Hotel.―
Alhambra: Film: Panzerschiff Potemkin (außerordentlich). Mit Olga, Lili, Carl und Dora M.―
Mit ihnen im „Austernmeyer“ soupirt;― Heini mit Lucie M. und Andy Michaelis kamen auch. Ermüdet nach Haus.