23/11 Vm. Frl. Ilse Ross, brachte mir meine Photographien in einem Album; zeigte ihr allerlei andre Aufnahmen.
― Zu Tisch Grinzing bei Dr. Benedikt. Wie immer mit ihm sehr angeregtes Gespräch. (Politische Figuren: Seitz, Seipel u. a. ― was naturgemäss auf meine (ihm noch nicht bekannten) Diagramme führte.― Über neuere Bücher. Über Hugo, den „Verläugner“ (― er tritt für Prinz Rohan ein, den Culturbundpraesidenten ― hätte ers für einen Herrn Cohn auch gethan? ― und salvirt sich gleich bei B. ― „er könne natürlich für R.s `Makellosigkeit’ nicht garantiren“ etc.).―) Dann noch Frau und Mutter Benedikts gesprochen.―
― Abd. mit H. K. im Kino („Geheimnis einer Stunde“ (Webbs) Reicher).―
Las Sudermanns Roman (der tolle Professor) mit großer Antheilnahme zu Ende.―
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Samuel Fischer, Konrad Maril an Arthur Schnitzler, 1926-11-23
Samuel Fischer, Konrad Maril an Arthur Schnitzler, 1926-11-23
Schnitzler geht ins Kino, 23. November 1926
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.