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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 17. Dezember 1926, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1926-12-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-15F8-5.

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Chronik

Freitag, 17. 12. 1926

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 17. Dezember 1926

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Freitag, 17. Dezember 1926

17/12 Vm. Dir. Herterich bei mir. Ev. Frl. Neher für Leonilda, die jetzt noch in Berlin spielt.― Wiederaufnahme von Kom. d. Verf. derzeit kaum möglich;― auch andern Vorschlägen gegenüber liebenswürdig und völlig interesselos. Seine ewigen Schwierigkeiten u. s. w.― Er blieb zwei (resultatlose) Stunden.―

Zu Heller Buchhd.;― wo V. L.

Zahnarzt. Dritte Krone.―

Gegen Abend Hr. Fleck und Hr. Beyer (Hegewald-Firma) ― Sie hatten mich gestern schon mit der telef. Meldung überrascht ― dass sie wegen Aufnahmen Semmering Liebelei hier wären. Offenbar aus geschäftl. Rücksichten müssen sie gleich drehn und verständigten mich nicht ― um mich vor ein fait accompli zu stellen. Aus diesem Frühlingstück ― machen sie ein Winterstück. Hr. Beyer liest das ganze von Fleck verfertigte Regiebuch vor ― die üblichen Geschmacklosigkeiten, im ganzen nicht übel. Sie blieben drei Stunden.―

Las die drei letzten Capitel von C.s Roman. Sehr anständig ― aber immer weniger Roman ― und der Schluss Familienblatt.―