Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 5. März 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-03-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1646-D.

Download

Chronik

Samstag, 5. 3. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Gustav Charlé, 5. 3. 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A34

Datumsangabe auf Blatt von Landsknecht: »Oberst: Wo ist der Hauptmann…«

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A223

Datumsangabe auf Blatt von Zug der Schatten

Weiteres

Samstag, 5. März 1927

5/3 Dictirt Landsknecht, Nachfolger; Briefe.

Nm. an „Therese“.―

Mit Heini über seine Beziehung zu Lucy. Agoniestimmungen. Sie erträgt nicht recht, dass er so viele Stunden in der Bibliothek und manche Abende mit K.s verbringt. Es ist immer dasselbe.

Lili war mit O. in Aspern gewesen; Arnoldo abholen, der von Venedig mit dem Aeroplan ankam; und in „Elite“ (wo auch O. wohnt) abstieg. Um ½8 kamen sie alle. Das Gespräch entwickelte sich gleich ganz unbefangen. Er gefiel mir sehr gut; sieht älter aus als er ist; ein durchgearbeitetes Colleonigesicht, mit etwas melancholischen Augen. Gespräch über den Fascismus (er hat den Marsch nach Rom mitgemacht).― Glaubensstark ohne Pathos;― anscheinend wahr. Meist französ. Unterhaltung, ich verstand auch sein italienisch ganz leidlich. Grammophon; Arn. und Lili tanzten Charleston ― Lili und ich begleiten O. und A. C. zum Auto.― Sprach dann noch mit Lili über das nächstliegende. Bedenken „nur“ ― wegen der Ferne und materieller Bedingungen.―

Heini zeigt mir einige Bücher, die er Vorm. bei Antiquaren gekauft.