Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 2. April 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-04-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1662-D.
2/4 Mit V. L. telef.;― gestern war O. bei ihr ― anfangs sehr abgewandt von mir: sie wisse nun ― dass die Beziehung mit C. P. ― eigentlich auf meinen Wunsch weiterdaure.
― Es stellte sich in einem Gespräch mit Kolap heraus;― dass diese gestern gegen O. C. P. sehr herausgestrichen und meine Meinung von ihr betont;― und besonders verletzt war sie, dass ich vorgestern statt wie O. gewünscht bei ihr zu nachtmahlen; bei V. L. gewesen sei.―
Dictirt Aphor. und Briefe.―
Zu C. P., die bis ½7 wachgewesen, von Dr. Bloch eine Morphiuminjection bekommen, sich jetzt besser befand.
Nm. aphoristisches.―
Bei C. P.; die sich besser befand.― Karl und seine Braut, die auf einen Ball gingen.―
Mit H. K. Kino („Gefährliche Seitensprünge“). „Untreue“ E.s.
― Daheim Gespräch mit Lili, die bei einem musik. Nachmittag bei Zs. gewesen war. Sie bittet mich sehr, mit ihr bald nach Venedig zu fahren;― das wird nun wieder eine Kränkung für C. P. sein.―