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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 20. Mai 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-05-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1692-6.

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Chronik

Freitag, 20. 5. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Franz Nabl an Arthur Schnitzler, 20.5.1927

Quelle: Reinhard Urbach: Arthur Schnitzler – Franz Nabl. Briefwechsel. In: Studium Generale, Jg. 24, 1971, S. 1256-1270.

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Freitag, 20. Mai 1927

20/5 Semmering. Mit C. P. (regnerisch) Johannes Promenade Dürrgraben.― Nm. ihre Verstimmung ― ihr Gefühl, dass ich sie nicht eigentlich liebe;― und besonders wären mir die Kinder mehr ― was ich nicht zu leugnen versuche. Ich beruhigte sie ein wenig; sie war klug, etwas rührend, ich fühlte in mancher Hinsicht ein Unrecht, und sie ging mir doch auf die Nerven.― Begleitet mich auf die Bahn. Abreise. Lese die „Geschwister Brentano“ im Zug. (Oben Olivia Wessel, Zwischen Traum und Leben, das eine Weile vielversprechend verläuft, um in Verwaschenheit zu enden.)

Am Südbahnhof soupirt.―