Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 12. Juni 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-06-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-16A9-D.
12/6 S. Vm. bei Gustav und Max Schw.;― diesem zum 70. Geburtstag gratuliren.
Dann zu L.s;― er auf dem Friedhof;― sprach mit ihrer Mutter. Sie in tiefer (nicht neuer) Erbitterung über L.; seine Tyrannei;― spricht von der ewigen Gehetztheit, in der V. gelebt;― ihrer Güte … Wie ein Symbol für das Wesen der Dahingeschiedenen: sie habe sich im Augenblick des Unglücks nur schlafend gestellt und weitergelächelt ― um den Andern keine Ungelegenheiten zu bereiten.― „Sie werden sehen, in 2 Jahren ist er wieder verheiratet ―“ Ich sage: vielleicht in einem ― aber das spricht nicht gegen ihn.―
Dann noch bei C. P.―
Zu Tisch O.―
Nachm. aphoristisches.―