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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 22. Juli 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-07-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-16D1-F.

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Chronik

Freitag, 22. 7. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Lili Cappellini, 22. 7. 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Freitag, 22. Juli 1927

22/7 Vm. R. L. Behandlung.―

Viola Gabr. Schlesinger;― von der N. Fr. Pr. Benedikt Courage während der gefährlichen Tage; Emil Kläger; der Gerichtsreporter und Theaterrecensent in seiner „Feindschaft“ gegen mich u. s. w.―

Briefe geschrieben, u. a. Lili.

Nm. Roman zu Ende gelesen; ich meine dass er im ganzen gut erzählt ist, seine Qualitäten, allerlei Längen und vielleicht zu viele mattere ja banale Stellen hat. Anfang ist gut, die zweite Hälfte zum Theil sehr gut; am schwächsten manches in der Mitte. Manche „Wiederholung“ ist Kunstmittel, mehr oder weniger absichtsvoll. Die seelische Haltung einheitlicher als die geistige.

N. d. N. kam H. K. und ass noch in meinem Zimmer; erzählte mir von einem „Abenteuer“, und hatte ihren aufrichtig-lügenhaften Tag. Das Gewitter wirkte wieder fast pathologisch stark auf sie.