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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 11. August 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-08-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-16E5-9.

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Chronik

Donnerstag, 11. 8. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 11.8.1927

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Donnerstag, 11. August 1927

11/8 Ganz gute Reise; les ein mattes Buch von Bonnard über Stendhal und die Frauen; begann ebenso „Steppenwolf“ von Hesse. Nm. vorbei an Vahrn u. s. w.;― sehr lebhafte Erinnerung, schmerzlich an 1901.― Im Coupé wünscht ein Genuese, der eigentlich ein polnischer Jud (und in ital. Kriegsgefangenschaft war), ein Autogramm (nicht sosehr als Genueser denn als poln. Jud).

Hotel Laurin. Stefenelli, der Chauffeur. Ich nachtm. mit ihm im Greif. Der Unglücksfall voriges Jahr betraf ihn; er war todtgesagt (Auto), kam mit zwei gebrochenen Beinen davon; sein Vater starb. Nun ganz gesund, erholt sich mit 2 neuen Autos finanziell schwer. Ital. Verhältnisse verschlechtern sich zusehends durch die gestiegene Lira.―