Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 27. September 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-09-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1714-4.
27/9 Vm. bei Hofr. Eisenmenger. Abrechnung Schuster Simon, recht matt.―
Hotel Sacher;― Frau Gosewisch; mit Empfehlung von Lantz („sie seine Freundin in dem Sinne wie es Liesl war“), arbeitet filmtextlich mit ihm; sehr hübsches, angenehmes Wesen; über Film u. a.; sie wird wohl auch spielen. Wir saßen die ganze Zeit ― in einem Sacher’schen „Ch. séparée“. Zum Schluss schlug sie mir filmische Mitarbeit vor; morgen fliegt sie nach Berlin.―
Zahnarzt.― Boden Credit. Herr Faust, über die Schweiz und seinen Pintsch.
Nm. telegr. Berlin; günstige Erledigung der Film Sache Else.
― Aphorismen, z. Th. neu, geordnet etc.―
Dictirt (Abends;― Seltenheit), aphor.― K. erzählt mir, was Frau Kl. klatschmäulig an C. P. telef.―
Z. N. O.;― Kolap und Bruder. Mit Hofr. P. allerlei philosophisches.― O. über ihre Antiqu.-Kenntnisse und -Geschäfte.― Skeptizismus; und Befürchtungen von meiner Seite.― Frau Julie K. fordert O. auf, nach Paris zu kommen,― was O. als „Einladung“ bezeichnet.―
Begann wieder Burckhardts Konstantin zu lesen.