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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 25. Oktober 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-10-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1730-4.

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Chronik

Dienstag, 25. 10. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 25. Oktober 1927

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Dienstag, 25. Oktober 1927

25/10 Vm. R. L. Behandlung.

Bei Praes. Lipschütz in der „Kronenzeitung“, wegen des Urheberrechtscongresses Rom.― (Vorher erzählte er mir ein Monte Carlo Abenteuer etwas trivialer Natur.)

In dem kleinen Antiqu. Geschäft der Frau Schn.; sie zeigt mir allerlei was sie O. schicken will und andres. Dr. Billiter war auch da; sowie andre, Verkäufer und Käufer.―

― Zu Dr. L. Speiste mit ihm und Franzi,― das erste Mal sass ich an diesem Tisch, seit V. L.s Tod.― Er erzählte von Unteracher Sommer; mit Franzi sprach ich über seine Studien und das dumme Blatt, das seine Classe „herausgibt“.―

Nm. bei mir Franz Spunda,― Schutzverband;― nächstens Versammlung in der Ravag-Sache; ich gebe Ratschläge, auch, wie heut mit L. besprochen, in Zusammenhang mit dem Rom-Congress ― Er erzählte mir von seiner griechischen Reise.

Dann ins Kino („letzter Bluff“, H. Piel) ― da absolut ohne Arbeitslust.― N. d. N. etwas Clavierspiel ― die tiefe Abend- und Herbstdepression kam ― Sehnsucht ― vor allem nach Lili, und das „Unwiederbringliche“ schmerzvoll empfunden. (Der gestrige Brief von Lili ― so wie sie früher Abend immer vor dem Schlafengehn mit mir geredet, so lese sie jetzt immer in meinen Werken … Für mich ist es nicht dasselbe!) ―