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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 5. November 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-11-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-173B-9.

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Chronik

Samstag, 5. 11. 1927

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A52

Abschrift eines Briefs zu Das Diagramm

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Samstag, 5. November 1927

5/11 Vm. Goldscheider (Phaidon) mit den letzten Correcturen.

Herr Dir. Fett, mit dem Film-Antrag „Spiel im Morgengrauen“. Wahrscheinlich ja, da die andern nichts von sich hören lassen.

― Nm., in sehr mäßigem Befinden; mühselig am „Nachfolger“.―

Z. N. bei Menczels, wo Alma. Hauptsächlich Gespräche religiöser Natur (von Brandes (hat Jesus gelebt), und Paulus (Werfel) ausgehend; über die jüd.-katholischen [Seiten]) …― Im Nachhausweg mit Alma über O.; ihre „Pfadlosigkeit“, die immer stärker, seit allein.― ― Alma nimmt ihr übel, dass sie, ohne zu fragen (?) ― Pina (Almas Dienerin) in Venedig für Lilis Übersiedlung in Anspruch genommen.― Über Lili und Arnoldo, mit denen Alma in Ven. zusammen war. Morgen fährt sie (für 1 Tag) Berlin, wird O. sprechen.―

Lese Herzls Tagebücher, Band 1. Seine ersten Aufzeichnungen über seine zionistischen Pläne wirken manchmal wie manische Ausbrüche eines größenwahnsinnigen Feuilletonisten. Bei aller Bewunderung für die Energie, die Leidenschaft und den Stil seiner Versuche ― auf dieses Mass von Pose und Eitelkeit war ich nicht gefasst ―