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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 8. November 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-11-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-173E-6.

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Chronik

Dienstag, 8. 11. 1927

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
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Schnitzler – S. Fischer
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Dienstag, 8. November 1927

8/11 Vm. traf ich Annie Strial „die allzeit getreue“. Verdient durch Anfertigung künstlicher Blumen. Director Str. stellungslos. Tochter Liesl (nach O.s Schwester so genannt) wohnt bei einer Partei des Hauses, das Annies Mutter gehört ― sie selbst in einer Mansarde. Die Mutter vermiethet die Salzburger Wohnung.

― Bei Gisa. Schicksal Margots; der Mann.―

Bei Olga Ludaßy, die nun Mommseng. wohnt. Ihre Augen so, dass sie nicht mehr lesen kann. Sie spricht sich über ihr Schicksal aus, all das Unglück, das sie erlebt;― Reichtum, Mann, zwei Söhne fort, Lisa, die Tochter kleine Stellung bei Zsolnay.― Wie oft sie dem Selbstmord nah war. ― Die Selbstmorde in unsrer Familie.―

B. Cr. Anstalt. Dir. Gotthilf und Faust. Allerlei über meine Sachen (Fliederbusch etc.) ―

Bei Jul.’ zu Tisch.― Intriguen gegen Hans im Rothschildspital.―

Übliche Vertrödlung des Nachm.

Mit C. P. Oper, Manon von Massenet, dann Sacher soup.