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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 3. Dezember 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-12-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1757-9.

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Chronik

Samstag, 3. 12. 1927

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Samstag, 3. Dezember 1927

3/12 Berlin.― Frl. Kraus (?) Malerin, Begegnung Halle.

Hr. Otte, Berl. Tgbl., wegen Beiträgen, Eventualität Roman. Fr. Gosewisch; allerlei persönliches halbwahres; über Lüge etc. Filmisches.―

C. P. Telegr. Volkstheaterpreis (für „Hausgeister“, früher „Ratten“) zusammen mit Paul Wertheimer und einem Herrn Scholl. Gratulire wirklich erfreut.

Zu Heini; Frau Dernburg.

Mit ihm zu O.;― Freiherr vom Steinstr. (hübsche 2 Zimmer) mit ihnen zu Fischers. Dort Jacob, mit Martha;― Hubermann.― H. über seine Violine;― Publikum etc. ― Jacob consultirt mich. Mit F. verlegerisches.―

Ins Hotel, nicht sehr wohl.

Theater Piscator. Rasputin; manches anregend;― im ganzen ein schwindelhaft verlogner polit. Versuch (der gewiss von Moskau finanzirt wird). Der Erfolg kommt von den „Capitalisten“.― Traf Karen Stampe-Bendix; zuerst Ellis; sie will hier ihre Herzneurose curiren.―

Mit O. Grill am Zoo; dorthin später Heini;― Elisabeth Bergner und Czinner mit ihm. Filmsachen, besonders „Else“.―

Wieder erst nach 2 ins Bett.