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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 21. Jänner 1928, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1928-01-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1788-1.

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Chronik

Samstag, 21. 1. 1928

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Der Sekundant, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 21. Januar 1928

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Samstag, 21. Jänner 1928

21/1 Dictirt „Sekundant“, „Wort“.―

O. aus Berlin angekommen, ißt zu Mittag hier. In nicht schlechter Stimmung, durch ihre geschäftl. Erfolge ermutigt. Verhandlung wegen einer Wohnung; und doch froh, wieder (auf kurze Zeit) in Wien zu sein.―

― Nm. in Plänen.―

Mit C. P. Kino (die nackte Lady ― Dagover); dann ich zur Hofrätin. Friedells 50. Geburtstag gefeiert. Jul. Bauer trägt eine Art Bänkel vor, Geyer (Direktor), Aslan, Csokor sprechen;― Friedell erwidert und liest parodistische Festartikel aus den einzelnen Zeitungen vor;― sehr witzig.― Circa 80 Menschen. Frau Seidler und Ellen Petz meine Nachbarinnen. Gespräche über das Mellsche Stück; ich verhehlte so wenig meine Bewunderung für das Werk, wie meinen Widerwillen gegen die geistige Atmosphäre aus der es entstanden ― und in der es verstanden wird.― Um 1 nach Haus.―