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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. März 1928, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1928-03-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-17B4-F.

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Chronik

Montag, 5. 3. 1928

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Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
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Montag, 5. März 1928

5/3 Früh R. L. Behandlung.

Stadt Besorgungen.

Zu Tisch bei Zsolnays (wohnen nun, wie der Verlag Prinz Eugenstraße).― W. v. Scholz, Frl. Richter; Hr. Elster und Frau, Colerus und Frau, Ernst Lothar und Frau, Costa und Fr.; Exc. Spitzmüller, Herterich, Gemmingen, Schreyvogl, Trentini und Frau. ― Exc. Spitzmüller über „Geist im Wort“ ― Journalismus ― Politik,― Bernhardi, Beatrice; mit Ernst Lothar über sein Mißverstehn meiner Aphor. über „Feuilletonismus“ ― (zum Theil ein Gespräch zu dritt); mit Herterich über Engagement Krauss und Gang zum Weiher Besetzung.― Scholz erzählte bei Tisch allerlei Grünfeld und Lautenburg Anekdoten.― Mit Paul Zsolnay über einige seiner Verlagswerke.― ―

Am Abend bei O. (genachtm.) die zwischen Hoffnungen und Depressionen (von fünf zu fünf Minuten) in Hinsicht auf die Antiqu. Sache schwankte;― von Frau Schneider (geschäftlich) enttäuscht ist und eigentlich keinen Blick für die Situation hat.― Sprach heute von C. P.;― und war besonders berührt „dass wir zusammen eingeladen wurden“.― Blieb bis eilf; in später gutem Gespräch.―

Vm. war Hr. Wawa (Sascha,― Emelka) dagewesen; wegen Film Gustl. Nicht „seriös“ offenbar.―