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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 2. August 1928, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1928-08-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-184A-7.

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Chronik

Donnerstag, 2. 8. 1928

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Donnerstag, 2. August 1928

2/8 Kolap erzählt mir von einem Gespräch gestern Nachm. mit O.― ― C. P. hätte längst kommen sollen,― ihr die Hand drücken! (als ich ihr gestern sagte, die Blumen bei Lilis Bild seien von C. P., nahm sies sehr ungnädig auf);― dann ― ihr (O.s) Platz sei jetzt hier,― und kein Mensch würde sie von meiner Seite wegbringen ― als K. davon sprach, dass [noch ein] Opfer fallen könne ― gerieth O. in einen ihrer furchtbaren Ausbrüche;― glücklicherweise war Heini zugegen und sagte, wie K. mittheilt, O. sehr die Wahrheit.― Sie ist zu mir von großer Zärtlichkeit ― und ihre Gegenwart wäre die wunderbarste Beruhigung für mich ― wenn sie nicht eben in jeder Lebenssituation wäre ― wie sie eben ist.

― Vorm. KolapJulius, Helene (aus St. Moritz); O. kam mit Lotte Horn.― Medizinisches!―

― Nm. sah ich die letzten Tagebücher Lilis durch ― Armes armes geliebtes Kind!―

Garten. Haus ― bald mit O., bald mit Arnoldo, bald mit Heini … sprechen alles immer wieder durch.