14/9 Wie wird das weiter gehn.― Meine tolle Sehnsucht nach Lili ― die Hoffnungslosigkeit in Hinsicht auf O.s Wesen;― die triste Situation C. P.,― die finanz. Aussichtslosigkeit ― die Unfähigkeit zu arbeiten ― man müßte jünger sein, um all das zu ertragen. Dabei bin ich mir alles positiven wohl bewußt.
Dict.: „Zug“; aphor.―
Nm. „Wort“ ― endgiltig fortgelegt.
Mit C. P. Kino Stafa „Schmutziges Geld“ (Chinesin Wong), beim Hirschen genachtm.
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Schnitzler und Pollaczek sehen „Schmutziges Geld“ (Originaltitel D „Song“) [Originaltitel GB „Show Life“] im Mariahilfer Zentralpalast / Stafakino, 14. September 1928
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.
Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 14. September 1928
Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)