Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 12. November 1928, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1928-11-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-18B0-2.
12/11 Vm. Else S.-Reiner, die mich „vielleicht für immer“ zum letzten Mal sehen wollte, da sie wahrscheinlich als Secretärin des Vereins der Staatenlosen nach Genf geht. Von ihrem verstorbnen Gatten, der sie betrog;― ihrem jetzigen Geliebten;― trübselig, etwas hysterisch und noch verlassener als sie weiss (wie die meisten Menschen).
Dictirt Briefe, Lili Tgb.―
Nm. eine unermeßliche Müdigkeit bis in die Wurzeln des Lebens.
― Allein im Kino (Bettelstudent);― n. d. N. sagte sich H. K. an (die aus Küb kam).― Wenn auch diese Beziehung ― in der ich doch wahr sein kann, nicht so erholend ist, wie sie müßte, ist die Schuld bei mir allein.―
Den Brief an O. definitiv abgeschlossen.―