Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 31. Dezember 1928, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1928-12-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-18E1-B.
31/12 Berlin. Bei O.― Arn.s Wunsch, die letzten Tagebücher Lilis zu besitzen.―
Fischer Büro. Er, Bermann, Loerke, Kayser, Maril. Geschäftliches.― Ges. erz. Schr. (Neuausgabe) gehn schlecht. ― Bezahlt 31.-35. Aufl. Therese.― Über Reigen und Harz. F. immer schwankend und Meinungen von gestern auf heut aendernd.―
Zu Dora; dort gegessen.
― Gegen Abend ins Hotel ― Elisabeth Bergner; sehr charmant und klug. Viel über Heini, den sie sehr gern hat.― Sie brennt darauf Else zu spielen; der Film, der Ende Jänner kommt, hat sie nicht „erlöst“;― die Theateridee wird wieder actuell; telegrafiren an Strnad.― An ihrem Mißerfolg als Julia gibt sie großentheils Reinhardt schuld ― den sie und seine Lügenhaftigkeit böse behandelt.―
Aus Amerika Scheck (Therese).
Zu O.― Arnoldo. Später Ruth und Heini. Sylvester. Spiele mich mit „Bach“ (mit Heini) ins neue Jahr hinüber. Champagner;― trübste Stimmung ― wir alle vor 1 fort; Arn. und Heini begleiten mich zum Hotel.―
Lese noch Pont und Anna weiter (A. Zweig).―
Entweiche, Jahr!―
1929