Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 14. Jänner 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-01-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-18EF-D.
14/1 Traum (nach schlechtem Befinden gestern Nm.) ― dass ich (auf Reisen?, in Bewußtsein, dass Lili nicht mehr da) mit Heini und O. in einem Zimmer ― ; kränke mich, dass Heini in einer unbeträchtlichen Sache, die sich auf Radio bezieht unwirsch erwidert, und sage ― das kommt aus einer tiefen Feindseligkeit, worauf O., entfernt stehend, schwarzes Kleid, mir etwas sagt; ich betone ärgerlich, sie solle lauter reden, sie wisse ja, ich höre schlecht, sie darauf; lauter: „Die Sache ist die, ich bin edel, und du bist es nicht.“ Was mich erbittert.
― Dictire Spiel der Sl.;― Briefe.―
Nm. bei C. P.
Ordnen u. dgl.―
Gegen Abend Raoul Auernheimer, Burgth.-Angelegenheiten etc.