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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 16. Jänner 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-01-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-18F1-9.

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Chronik

Mittwoch, 16. 1. 1929

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 16. Januar 1929

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 16. Jänner 1929

16/1 Wieder der Traum, dass ich weiss Lili will sich in einiger Zeit umbringen;― ich kniee an ihrem Bett, (Divan?),― Morgen;― auch O. ist vorhanden, im Bett;― ich flehe sie an, es nicht zu thun;― wage es nicht recht;― sie ist kühl; als verstände sie nicht oder wollte nicht verstehn;― wie ich sie küsse,― ist sie deutlich abwehrend;― ich erwache ― froh, dass es ein Traum und erst in der Sekunde drauf weiss ich, dass … was schon geschehn ist. (Ich sah gestern viele ihrer Bilder, wegen Rahmungen etc.)

― Früh R. L.― Behandlung.―

― Besorgung Stadt.―

Zu Tisch Paula Schm. und ihre Schwester Emmy Sgal. (Sg.s übersiedeln vielleicht wieder (von London) nach Wien.―) Viel über Radio.―

Nachher kurz bei C. P. Das neue Mädchen.―

― Nachm. unleidliche Müdigkeit.― Bilanzen u. dgl. Ganz spät erst fühl ich mich frischer.―

Nachtm. allein und las noch ein kindisches Lustspiel, das mir Frau Clauser (ebenso wie die Übersetzung von Berta Garlan) vor Abreise nach Paris gesandt.―