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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 24. März 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-03-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1934-E.

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Chronik

Sonntag, 24. 3. 1929

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Sonntag, 24. März 1929

24/3 S. BerlinKlein telef.; er möchte „Else“ haben ― über El. B. Unschlüssigkeit.― Zu O.; mit ihr spazieren Thiergarten, über Elis. B.;― ihre „Umgehungstechnik“.― Lehmbruck, der sich ihretwegen getödtet (?) ― ; über Verlässlichkeiten von früher, Brahm etc.―

In der Esplanade Bar mit O. und Heini gegessen.

― Nach dem Park Friedrichshain (― zufällig) allein in sonntäglich-vorfrühlingshaften Alleen herum;― immer in solchen Fällen das wohlthuende Gefühl: Niemand weiss wo ich bin;― für den Moment unauffindbar sein.― Todten näher.―

In der Früh telef. ich nach Wien, sowohl C. P., die ruhiger scheint;― und H. K.

― Abd. mit O. und Mrs. MacLeod (war in Wien bei mir) Schillerth. Aretino von Rehfisch;― Heini spielte eine zweite Rolle sehr gut und sah famos aus.― Hinter der Scene lernte Rehfisch kennen ― (Sein Stück etwas kindisch, nicht ganz unbegabt) ― sprach Lossen, Loos, Wegener, die Mendelssohn etc.

Mit O., Mrs. MacLeod, Heini Lanzsch soup.― Mrs. ML. befangen, guten Willens, recht verschmockt.