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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 1. April 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-04-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-193C-6.

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Chronik

Montag, 1. 4. 1929

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Interviews
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 1. 4. 1929

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Montag, 1. April 1929

1/4 Ostermontag.― Traum, dass Lili, Kind mit kurzen Zöpfen im Bett liege, krank; Arzt, der anfangs Dr. J. Pollak, später (der Advokat) Dr. Hoffmann, constatirt, 39.1;― aber sie setzt sich auf und scheint reconvalescent;― ich habe aerztlich? anderswo, Mariahilferstr. zu thun;― denke: „auch“ dieses Kind verlieren, würd ich nicht überstehn ― sehe mich quasi völlig vernichtet vor mich hinstarren.―

Trüb, kühl.― Ordne allerlei.―

Spazieren, Begegnung, Türkenschanzpark, Reg. R. Neumann. Gespräch über Herzl etc.―

Bei C. P. zu Mittag. Karl mit Magda, und Harry.― Nach Tisch spielt ich Clavier.―

― Zuhause wieder wenig wohl. Ordnen. Begann „Weg ins freie“ zu lesen (Filmgründe). Zug der Schatten (6 Bilder) durchgesehn, ohne viel Vergnügen.―

In der N. R. von Döblin ein Artikel über epische Kunst, worin er polemisch den Anfang von Therese (mit geänderten Namen) benützt; salopp und etwas lausbübisch. Welches fast unbegreifliche Ressentiment bei solchen Gelegenheiten herauskommt!