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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 6. April 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-04-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1941-F.

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Chronik

Samstag, 6. 4. 1929

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A227

Datumsangabe auf Blatt von Zug der Schatten

Weiteres

Samstag, 6. April 1929

6/4 Vm. Dr. Hoffmann;― Steuerfassion,― Urheberrechtliches;― testamentarisches.―

Dictirt Briefe, Zug (3. B.),― Tgb. Lili.

Zu Tisch (mit Kolap) Dr. Horch. Theatersachen. Die Reinhardt Leute, beleidigt, weil ich ihnen nicht ausdrücklich abgesagt (etwas unhöflich aber sie habens reichlich verdient) ― Geschichte des Verbots „Ehen werden im Himmel geschlossen“ Hasenclever;― das erpresserische Verfahren des Ministers und der Clericalen;― und die Feigheit der andern.―

Nm. las ich Tgb. 21, weiter, in starker Erschütterung. Empfindung als wäre dies, wie auch manches andre aus meinem Tagebuch wesentlicher als alles, was ich „gedichtet“ habe ―, als gälte es dies zu „bewahren“ ― über alle Eitelkeit und Eitelkeiten hinaus.―

― Und Lili lebte … Die Münchner Maitage 21 ― in allem Schmerz, allen Aufregungen ― irgendwas wie … „ferne Jugendzeit“ … obwohl ich schon damals den 60 zuging.―

Z. N. waren Prof. Billiter und Ditta da. Anregend. (Chemisches, physikalisches, mathematisches ― ; meine unglückliche Liebe dazu.) ―