Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 20. Juni 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-06-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-198C-B.
20/6 Semmering.― C. P. wenig besser.― Dr. Ender.
― Hochweg, Einkäufe.―
Zu Tisch Werfel (der vom Kreuzberg kam) und Auernheimer. Allerlei über F. S., Karpath etc., Journalistentum.
― Nm. Franz Schulz (neu), mir schon geschrieben und telegrafirt, aus Berlin, vom Deutschen Lichtspielsyndicat, wegen Verfilmung Spiel Morgengraun. Bedingungen (12.000 M. pauschale) auf die nicht einging. Er telegrafirt die meinen nach Berlin. Ich nach Berlin an Heini, wegen Hoffmann-Harnisch, der sich kürzlich gleichfalls beworben.―
Schulz Literat, Übersetzer eines Diderot Stücks, Filmdramaturg, allerlei Filmgespräche; ganz amüsant.― Mit ihm und Auernh. im „Stübl“ genachtm.―
Dr. Ender war früh und Abends da; Fieber bei C. P. sinkt nur langsam; sie ist eine geduldige Patientin.―