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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 17. September 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-09-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-19E5-6.

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Chronik

Dienstag, 17. 9. 1929

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Dienstag, 17. September 1929

17/9 Marienbad. Nach Franzensbad (Bahn). Königsvilla. Olga, mit ihr im Park spazieren, Hotel gegessen. Nachher Garten. Da ich nur noch besuchweise wiederkommen wollte, ist sie tief verstimmt, weint und macht mich ungeduldig. Dann wird es besser;― wir spazieren wieder und plaudern ― „ob ich denn noch mit irgend jemand so gut reden könne wie mit ihr ― ―“. Und als ich darauf hinweise, dass sehr verschiedene Beziehungen nebeneinander bestehen können ― „Das gibt es nicht: Die Seele ist kein weites Land.“ ―

5 Uhr Bahn zurück.― Mit Rich. und Paula Winterling genachtm.