Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 6. Oktober 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-10-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-19F8-1.
6/10 S.― Schöner Herbsttag. Mit C. P. Auto. Sievring ― Steinriegl ― Mauerbach ― Hütteldorf ― Pötzleinsdorf ― Wien.―
― Zu Tisch F. S.; nach langer Zeit. Auffallend nervös.― (Sein 60. Geburtstag, Feuill. Bahrs „Was hat er gegen Sie“ ― ― Verlobung seiner Tochter Annie.― Über Bubi B.-H., von dem Jannings unwahrscheinlich klingende Äußerungen erzählt … Über die Söhne Hugos „die ihm das Grab gegraben haben“.― Er will einen „Moses“ schreiben.― N. Fr. Pr. und N. W. Journal;― Benedikt.― Dann die unvermeidlichen Altersgespräche.― Im Lauf des Gesprächs wie immer wachsende Herzlichkeit.―)
Am Wort. Las 1. Akt … Entschloss mich endgiltig die Sache aufzugeben.―
Fehers neuer Brief.―
Beer nach Lecture Spiel Sommerluft ― erbittet dringendes Aufführungsrecht.―
C. P. zum Nachtm. bei mir. Wieder die Agonie Stimmung. Am wohlsten, wenn allein.