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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 28. Dezember 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-12-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1A4B-4.

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Chronik

Samstag, 28. 12. 1929

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Wiener Schnitzler
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Schnitzler, Heinrich an Schnitzler, Arthur [Briefe]

Letztes Objekt aus der Mappe. 23 Br., 23 Ktn, 3 Tel. 61 Bl. Mit 1 Beil. 1 Bl. Mit 49 Abschr.

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Samstag, 28. Dezember 1929

28/12 Nachts Pyramidon wegen Kopfweh.

Ankunft 9 Berlin. Quatschwetter. Esplanade, Friseur und Manicure.― Blumen von O., Heini, Dora, Obst u. dgl. von Dora.

Zu O., die bettlägerig; Arnoldo.― Telef. O. mit Heini, der beleidigt, weil Ruth für heut nicht geladen; da O. heut nicht mit „fremden“ Menschen zusammen sein wollte … Überflüssige Mißverständnisse tiefer begründet.

― (Neues) Grammophon Olgas.

Mittag mit O. und Arnoldo. Dieser von dem aussichtslosen Leben in Mortara. Was thun? Keine Möglichkeit eines andern Berufes. Traurig.―

Im Hotel; wenig wohl.―

Heini kam; später Ruth. Unerquickliches von Theater und Dasein.

Mit Heini zu O.― Nachtm. Eine höchst peinliche Discussion zwischen beiden; beide in falschem Ton.― Die letzte Bemerkung Heinis zu O., auf Ruths Mutter bezüglich: „Ihr ahnt ja gar nicht, wie ähnlich Ihr Euch seid“, rückte alles fast ins tragische …

Mit Heini weg.

Das Schubert Trio Grammophon.