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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 3. Jänner 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-01-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1A51-C.

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Chronik

Freitag, 3. 1. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Suzanne Clauser, 3. 1. 1930

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Freitag, 3. Jänner 1930

3/1 Berlin. Früh 8 ruft Suz. an ― Sie hatte in Wien meinen Anruf erwartet. Mein fast unbegreifliches „Mißverständnis“.― Ihre Stimme, ihre Worte (ihre Briefe). Sie fährt nach Paris (telef. schon von der Westbahn aus).

― Gegen Mittag Spaziergang, allein, Schlossgegend; alte Gallerie (Marées, Menzel u. a.) ―

Zu Tisch Esplanade mit Heini und Horch. Über Heinis Engagementsorgen.―

Abds. mit O. Berl. Theater (Klein) „Seltsames Zwischenspiel“ von O’Neill. Allerlei Talentzeichen; im ganzen naiv ja dumm, praetentiös. Nachher in der Garderobe zu Elisab. B., die ein schlechtes Gewissen hatte und zu der ich um so charmanter war … „Sie sind ein Ritter“ sagte sie. Sie sass da, noch halb im Costume des letzten Actes, dunkel, wie ein schlimmer Renaissancepage. Forster kam, (er hatte die männl. Hauptrolle gespielt); in ihm steckt etwas von Mitterwurzer.― Ich sagt es ihm auch.―

Espl. Bar, wo schon O., Dora mit Gatten.―