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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 21. April 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-04-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1ABD-3.

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Chronik

Montag, 21. 4. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Montag, 21. April 1930

21/4 Ostermontag ― Suz. 11 abgeholt. Auto über Purkersdorf (Riederberg) ― Sieghartskirchen nach Thalheim (Familienbesitz). Schloss aus dem 15. Jahrhundert mit Zubauten. Park. Spaziergang Allee; Melancholie und Aerger wegen der ewigen Ausreden für C. P.― Der Obstgarten;― wenig Ordnung (Vorsaison). Es wohnt jetzt nur eine Cousine von ihr hier, deren Vater, Dr. Weleminsky Prof. Hygiene Prag zu Besuch war. Der Gatte Mariannens Arzt. Die kleine 2j. Tochter. Dr. W. erzählte jüdische Anekdoten. Suz. ass zu Mittag mit;― ich fast nichts.

― Um ½3 mit Suz. wieder fort, durchs [Springthal] zurück;― um 4 zu Haus.― C. P. hatte schon „verzweifelt telefonirt, Autounglück“ etc.― ― Um ½5 kam Suz. (dazwischen Währingerhof) wieder, bis sechs.

― Z. N. bei C. P.; sagte ihr was zu sagen war;― über die ewige Ängstlichkeit und Gekränktheit; ganz guter Ausklang.―