Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 23. April 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-04-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1ABF-1.
23/4 Telef. mit Dora Berlin.― ―
Zu Dr. Liebesny (von C. P. begleitet) wegen Minna Diathermie.―
Dictirt Roman neu begonnen.
Zu Tisch Dr. Benedikt bei mir. Über seine geistreichen Aphorismen (Metaphysik des Alltags u. a.), Mscrpt.― ― Über seine Jugendbeilage, ablehnend.― Historisches und politisches. (Schober zu Seitz: Sie haben mich ja einen 86fachen Mörder genannt … Seitz: Das war nicht persönlich gemeint;― das war politische Kritik.―)
Mit C. P. Burgth. Stefan Zweig, Lamm des Armen; sehr gute Momente, im ganzen Niveau.― Auch Suz. mit ihrer Freundin Trude A. dort, sprachen im Seitengang und beim Buffet zu viert.― (Maler Krausz.)
Mit C. P. Meissl u. Schadn.