Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 2. Mai 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-05-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1AC8-6.
2/5 Suz. tel. von der Bahn aus Adieu.―
Besorgungen. Creditanstalt etc.―
Bei Gustav. (Die irrsinnige Bedienerin etc.)
Mit C. P. Begegnung Lahm (Ullstein) ― mit ihr Hagenbund, wo einige begabte Bilder ihres Bruders Fredy.―
Mit ihr Stadtpark. Bank. Erinnerung an unser erstes Rendezvous 23; ich kam von Alma, resp. Olga.
Zu Ferry und Annie.― Trude vertraut.―
Mit Ferry weg, sein Patient der Hotelwirth Schikanedergasse.
Nm. wie immer ―
Mit H. K. spazieren Türkenschanzpark.― Sie hält es für möglich Saturn zu heiraten.
Zu C. P., die unzufrieden;― „Pagode“.―
― Zu Haus genachtm.; während ich C. P. neueste Scene (Corday) lese, kommt Arnoldo. Über Mortara, Fascismus, Aussichtslosigkeit;― seine immer wieder neue Verzweiflung.― Lilis Tagebuch liess er doch wieder bei O.―
Mit argem Kopfweh schlafen.