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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 6. Mai 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-05-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1ACC-2.

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Chronik

Dienstag, 6. 5. 1930

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Dienstag, 6. Mai 1930

6/5 Telef. mit Suz., Paris.―

O. kommt aus Berlin, Arn. holt sie ab, ich erwarte sie vor dem Cottage Sanat., wo sie wohnt.― Wir gingen alle gleich zu mir. Ihr Aussehn nicht besonders. Sie theilt mir mit, dass „alle“ (Gerty H.; Trebitsch) es unsinnig finden, dass wir nicht zusammen leben.― Die Bildersache.

― Besorgungen in der Stadt.―

Mittagessen bei mir zu dritt.―

Über Heini und Ruth; seine berufliche Unzufriedenheit; seine Sehnsucht nach mir, er brauche mich.―

― Telegr. von Suz., in dem sie ihre „impatience“ beim Telefon heut früh entschuldigt „devant impossibilité de prononcer paroles voulues“.―

Gegen Abend zu C. P.; auf der Terrasse;― Stummheit ― auch im Zimmer;― fast qualvoll;― sie beherrscht sich.

― Z. N. O., Arnoldo, Lotte Horn.―